Nach der zweiten Deutscher Reiterin Sandra Auffarth liegt das Team der Vielseitigkeitsreiter auf Platz Fünf der laufenden Wertung. Am heutigen Morgen in Tokio hatte Julia Krajewski mit einer tollen Leistung von 25.20 Fehlerpunkten das Deutsche Team auf Platz drei gebracht. 

Sandra Auffarth, die mit ihrem Pferd Viamant du Matz als zweite Deutsche Reiterin in der Teilprüfung Dressur antrat, sagte im Vorfeld: „Mein Pferd war beim ersten Mal im Stadion schon so ein bisschen beeindruckt von der Kulisse. Beim zweiten Mal fühlte er sich sehr gut an. Auch das finde ich toll, dass wir zweimal die Chance hatten, ins Stadion zu gehen. Das ist sehr pferdefreundlich, die Pferde fühlen sich wohl und alle haben die gleichen Voraussetzungen, das ist gut, um in den Wettbewerb reinzukommen.“ 

Ganz nach Plan lief der Auftritt der beiden jedoch leider nicht. Mit zwei Missverständnissen verließ das Pferd-Reiter-Paar mit 34.10 Fehlerpunkten das Viereck in Tokio. Für das deutsche Team bedeutet das vorläufig Platz Fünf. 

Noch ist aber alles offen. Der dritte deutsche Starter, Doppel-Einzelolympiasieger Michael Jung geht erst in der Nacht von Freitag auf Samstag deutscher Zeit an den Start. Nach der Teilprüfung Dressur, starten die Vielseitigkeitsreiter mit ihrer Paradedisziplin, der Geländestrecke. In einem abschließenden Springen wird sich dann erst entscheiden, welche Nation den Team-Wettbewerb gewinnt. Die bis dato besten Reiter werden in einem abschließenden Springen über die olympische Einzelmedaille entscheiden.