Mit einem CSI3*-Springen und einer CDI3*-Dressur hatte das Landgestüt Redefin ein Top-Turnier in Mecklenburg-Vorpommern ausgeschrieben, zudem etliche Reiter-Pferd-Paare anreisten. 

Das Highlight – den Großen Preis – gewann die US-Amerikanerin Chloe Reid mit dem Hannoveraner Souper Shuttle (v. Stakkato). Im ersten Umlauf blieb die Amerikanerin neben sieben weiteren Paaren fehlerfrei und startete als erste Reiterin ins Stechen. Dort legte sie eine fehlerfreie Runde in Top-Zeit vor. Dann hieß es für die 25-Jährige Schülerin von Markus und Meredith Beerbaum zittern. Denn ihre Konkurrenten versuchten alles um ihre Zeit zu schlagen. Der Japaner Eiken Sato im sattel von Chacco-Blue-Nachkomme Chacanno JRA sauste in 42,42 Sekunden durch den Parcour und verfehlte somit nur um sekundenbruchteile die Vorlage von Reid. Dennoch konnte der Reiter, der bei Paul Schockemöhle in Mühlen trainiert, sich mit dieser Zeit den zweiten Platz sichern. Ebenfalls schnell unterwegs, jedoch eine halbe Sekunde langsamer als die führende Reid, absolvierte Janne-Friederike Meyer-Zimmermann im Sattel von Chesmu (KJ) (v. Cornet Obolensky) den Parcours und sicherte sich so den dritten Platz. 

Im Championat von Mecklenburg-Vorpommern hatte Felix Haßmann die Nase vorne. Mit seinem Holsteiner Schimmel Cayenne WZ (v. Claudio) beendete er das Stechen in der Bestzeit von 37,89 Sekunden. Bester Deutscher wurde Richard Vogel mit dem Zweibrücker Hengst Carlchen (v. Comme il Faut). Den dritten Platz belegte Vielseitigkeitsreiterin Sandra Auffarth, die hier wieder einmal zeigte, dass ihr auch reine Springprüfungen liegen. Sie bestritt den Parcours im Sattel von Hannoveraner Quinci H nur elf hundertstel-Sekunden langsamer als der zweitplatzierte Richard Vogel. 

Neben Springen auch Dressur

Neben dem Großen Preis und dem Championat schrieb der Veranstalter, das Landgestüt Redefin, erstmals auch eine Drei-Sterne-CDI international mit gleich zwei Grand-Prix-Touren aus. In der Kür überzeugte Juliane Brunkhorst mit dem Holsteiner Wallach Aperol (v. Ampere), wie auch bereits im Grand Prix zuvor. Zweiter in der Kür wurde Nicole Wego-Engelmeyer mit Budhi (75,025 Prozent). Den dritten Platz belegte Elisa Prigge mit Dark Dancer (74,460 Prozent).

In der Special-Tour gewann der bereits 71-jährige Rainer Schwiebert im Sattel des Hengstes Helenhof´s Catoo (v. Con Air). Bereits in der Einlaufprüfung verwies er die Konkurrenz mit 69,733 Prozent auf die hinteren Plätze. Im Special legte der Reiter aus Kattendorf nochmal nach. Mit 72,392 Prozent ließ er keinen Zweifel am Sieg. Zweiter im Special wurde mit 71,411 Prozent Hendrik Lochthowe mit Bricco Barone (v. Bertoli). Auf dem dritten Platz landet Janina Siemers mit Freundschaft (v. Florencio) mit einer Wertung von 71,039 Prozent.